 | Gesundheitssenator Jörg Dräger, Ph.D.: "Auch in Hamburg kümmern sich Männer offenbar noch zu wenig um ihre gesundheitlichen Belange und machen von den angebotenen Früherkennungs-Untersuchungen nur unzureichend Gebrauch. Ich begrüße daher die Initiative Männergesundheit und den Urolisk, da sie Männer motiviert, der eigenen Gesundheit einen wichtigeren Stellenwert im Leben einzuräumen."
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 | Dariusz Michalczewski: "Prostatakrebs ist für Männer eine ernsthafte und oft überraschende Bedrohung. Wer auf regelmäßige Voruntersuchungen verzichtet, begeht leicht eine tödliche Dummheit."
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 | Prof. Dr. med. Roland Tauber: "Nur rechtzeitige Diagnostik sichert ein langes und gesundes Leben." "Die Untersuchung ist einfach – die Spätfolgen zu behandeln hingegen ist schwierig."
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 | Prof. Dr. med. Frank Sommer: In Industrieländern leben Männer im Durchschnitt 7,2 Jahre kürzer als Frauen. Männer betreiben überwiegend reaktive Reparaturmedizin während Frauen Vorsorgemedizin durchführen. Eines meiner Anliegen als Inhaber der ersten Universitätsprofessur für Männergesundheit ist es, das Bewusstsein der Männer zu schärfen, dass wir auch präventiv etwas für unseren Körper, Geist und Seele durchführen. Vorsorge und Prävention müssen auch zentrale Themen in der Männergesundheit sein."
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 | Oswalt Kolle: "Wahre Stärke eines Mannes zeigt sich erst, wenn er mit seinen Schwächen und Krankheiten offen umgehen kann." "Auch hinter der Erektionsstörung können sich andere Krankheiten verbergen. Deshalb: Männer, geht zum Arzt, wenn ihr Probleme habt."
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 | Jo Brauner: "Warum schaffen es die Frauen, Vorsorge intensiver zu gestalten? Woran liegt es, dass Männer ihre Gesundheit so stiefmütterlich behandeln? Der Prostatakrebs wäre nicht so bedrohlich, wenn sich Männer anders verhielten."
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 | Dr. med. Tobias Pottek: "Die Formulierung: ‚20 Jahre Früherkennung waren umsonst’ hört sich so negativ an, aber es beschreibt die Situation. An der Früherkennung selbst liegt es nicht, denn wenn wir die Erkrankung rechtzeitig packen, können wir auch heilen. Das Problem ist einfach, dass Männer nicht zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Im Prinzip ist es doch so, dass wir das, was die Urologie kann, an den Mann bringen möchten. Wir müssen Wachheit erzeugen. Die Art Vorsorge zu betreiben, wie es Frauen schon lange tun, sollte auch bei Männern funktionieren."
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 | Dr. med. Jürgen Linn: "Von dieser Aktion verspreche ich mir Aufmerksamkeit. Ich wünsche mir, dass mehr Männer ihre Chance nutzen und zur Krebsvorsorge gehen. In den vergangenen Jahren gab es sehr gute Entwicklungen und uns stehen viele neue Therapiemöglichkeiten zur Verfügung mit denen wir besonders gute Erfolge erzielen, vor allem, wenn man den Prostatakrebs frühezeitig erkennt."
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 | Dipl.-Ing. Christian Ligensa (BPS): "Wenn Männer Selbsthilfegruppen aufsuchen, können sie dort mit anderen Betroffenen sprechen. Sie reden über ihre Ängste und finden in der Gruppe Trost und Mut. Durch das Reden über sich, lernen sie, ihre Krankheit anzunehmen und sie brechen aus ihrer Isolation. Auch Angehörige werden in die Selbsthilfegruppen eingebunden. Der Krebs wird ein Teil unseres Lebens und damit finden wir Stück für Stück neue Lebensqualität in unserer Krankheit."
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 | Prof. Dr. med. Margit Fisch: "Prostatakrebs ist heilbar - voraus gesetzt er wird frühzeitig erkannt. Für Frauen ist Vorsorge selbstverständlich, unverständlich, warum Männer sich so schwer tun. Prostatakrebsvorsoge bedeutet einen so geringen Aufwand im Vergleich zu dem, was auf einen Mann zukommt, wenn der Tumor zu spät erkannt wird."
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 | Dr. Hans Geisslinger - Miterfinder des Urolisken: "Ist es möglich, das Vorsorgeverhalten von Männern zu verändern und die Urologie in der Öffentlichkeit bekannter zu machen? Die Aktion Urolisk ist eine Kunstaktion im öffentlichen Raum. In ihrem Zentrum steht ein Ereignis: die Aufstellung der Skulptur durch eine Gruppe entschlossener Urologen in der Mitte ihrer Stadt. Vor den Augen der Medien wächst ein Symbol, ein Zeichen, dessen Errichtung die jeweils folgenden Männertage einleitet und für ein, zwei Tage den öffentlichen Raum mit seiner Bedeutung belegt." |